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Posts from the ‘Nachhaltigkeit ins Leben bringen’ Category

Alles über Seife (Teil 2)

Vor kurzem hat doch tatsächlich jemand behauptet, Seifen werden doch aus Knochen gemacht! Für alle die noch dieser Meinung sind: Hier die Grundstoffe die (in der Regel) in einer Naturseife enthalten sind:

Für eine Seife wird meist eine Mischung verschiedener Fette verwendet, um z.B. die Festigkeit der Seife zu beeinflussen. Eine gute Mischung umfasst:

  • harte Fette, diese sorgen dafür, dass das Seifenstück später im Wasser seine Form behält. Zu den harten Fetten zählt auch Olivenöl, das trotz seiner flüssigen Konsistenz eine sehr schöne harte Seife ergibt.
  • weiche Öle, z.B. Sojaöl, Rapsöl oder Sonnenblumenöl, die feuchtigkeitsspendend wirken.
  • schaumfördernde Fette, damit die Seife richtig schäumt. Hierzu werden hauptsächlich Kokosfett und Palmkernfett, seltener auch Palmöl verwendet.
  • hautpflegende Öle, die die Haut pflegen sollen.

Hinzu kommen Ätznatron (Natriumhydroxid, NaOH), das auch zur Laugengebäckherstellung verwendet wird. Dann wird destilliertes Wasser benutzt, da Leitungswasser Kalk, Mineralien und unerwünschte chemische Verbindungen enthält.

Zusätzliche Inhaltsstoffe sind Kräuter und Blüten, Färbemittel wie z.B. Kurkuma oder Lebensmittelfarben, entweder ätherische Öle oder eventuell Parfüme. Oft sind noch andere natürliche Zusatzstoffe enthalten oder nichtlösliche Bestandteile für einen Peelingeffekt, zum Beispiel Kokosflocken, Mohn oder Haferschrot.

Wasch- und Heilseifen kannten schon die alten Ägypter. Sie verwendeten dazu tierische oder pflanzliche Fette und vermischten sie mit Soda, einem Mineral aus getrockneten Salzseen. Doch erst die Araber brachten im 7. Jahrhundert die wahre Kunst des Seifensiedens über Spanien nach Europa. Oliven dienten jetzt als hochwertiger Öllieferant und verschiedenste Duftstoffe aus Pflanzen verfeinerten die Rezepturen. Die Toilettenseife in Form von Seifenkugeln war geboren, blieb jedoch lange Zeit exklusiv und den höfischen Kreisen vorbehalten. Heute macht die industrielle Produktion unter Verwendung synthetischer Rohstoffe Seife zwar für jeden erschwinglich, die hautschonenden Eigenschaften der natürlichen Öle fehlen dabei jedoch. Künstliche Düfte und Schaum, dem Cremes zugefügt werden müssen, damit er die Haut nicht austrocknet sind alles andere als Wellness für Hände und Körper. Wir bieten als Alternative handgemachte Naturseifen ohne künstliche Farb-, Duft- und Konservierungsstoffe zu erschwinglichen Preisen.  Angereichert sind sie z.B. mit Riesling und Burgunderwein oder Aromen von Feigen, Pfirsich aus der Werkstatt von Parfumeuren. Große Pflegewirkung und natürlich dezenter Duft zeichnen alle Damen-, Herren- und Kinderseifen von Beautiful

Naturseifen

Nature aus. Die pflanzlichen Zutaten stammen fast alle aus kontrolliert biologischem Anbau (kbA).

Alles über Seife (Teil 1)

Exklusivseife Klar's Seifenmanufaktur

Exklusivseife Klar's Seifenmanufaktur

Convenience ist ein Trend unserer Zeit. Doch nicht alles, was convenient, was bequem ist, ist auch gut oder gar gesund. Flüssigseifen sind dafür ein Beispiel. Ihr Marktanteil gegenüber dem klassischen Stück Seife nimmt ständig zu. Im typischen Flüssigprodukt finden sich oftmals synthetische Tenside, der Anteil an Parfum ist geringer als in festen Seifen. Weiterlesen

Natürliche Pflege (Teil 1)

Am Wochenende habe ich mich mit einer Freundin fast darüber gestritten, ob natürliche Pflegeprodukte wirklich besser als herkömmliche sind.

Das Gerücht, das Biokosmetik  ohnehin im besten Fall wirkungslos ist, hält sich hartnäckig. Fast im Wochenrhytmus kommen von Seiten der großen Kosmetikkonzerne absolut revolutionäre Produkte mit revolutionären Wunderingredienzen und revolutionärer Wirkung auf den Markt. Die Haare werden dann glänzend,  voll und voluminös, unsere Haut altert gar nicht mehr und wir riechen so gut, dass selbst George Clooney schwach würde.  In Wirklichkeit sind in diesen Produkten Booster, Glättungs-und Glänzungsmittel in fast identischen Wirkstoffkombinationen, die dazu führen, dass sich zumindest unsere Chance auf eine Kontaktallergie deutlich verbessert.

Deswegen fange ich heute mit einer neuen Reihe von Beiträgen über pflanzliche Wirkstoffe an.

Als erstes beschäftigt mich die Frage, was darf echte und hochwertige Biopflege denn nun wirklich nicht enthalten? Denn auch gibt es einen ziemlichen  Unterschied zwischen der billige, vermeintlich natürlicher und der wirklich hochwertigen Naturpflege zu machen.

Vor allem bei Konservierungsstoffen aus dem Labor ist  Vorsicht geboten. „Zusätze wie Parabene gehören zu den häufigsten Auslösern von Kontaktallergien.“ Ähnlich verheerende Wirkung können auch künstliche Duftstoffe haben. (s. auch:  http://de.wikipedia.org/wiki/Parabene)

Auch die Erdölderivate haben in Naturkosmetik nichts zu suchen. Silikone zum Beispiel, die für Haut und Haare seidig machen, stehen medizinisch in dem Ruf, dass sie bei häufiger Anwendung Haut und Kopfhaut austrocknen.

Gleiches gilt für Paraffine, die sich hinter Bezeichnungen wie Microcristalline Wax, Petrolatum, Mineral Oil oder Ceresin verstecken. Ganz anders sieht das aus bei natürlichen Ölen. Sie erzeugen ein ähnliches seidiges Glättegefühl, liefern der Haut aber zusätzlich Nähr- und Pflegestoffe.

(Quelle: Wikipedia)

Gefahren

Für die Umwelt ist Paraffin gewöhnlich unbedenklich. Als Bestandteil von Hautcremes wird Paraffin unterschiedlich eingestuft. Die Zeitschrift Öko-Test wertet Cremes mit einem Paraffingehalt über 10 % massiv ab, da dies die Austrocknung der Haut und damit die Bildung von Falten begünstigen könnte. Öko-Test äußert sich wie folgt dazu: „Paraffine: Sammelbezeichnung für unzählige künstliche Stoffe aus Erdöl (…) behindern die natürlichen Regulationsmechanismen (…) können sich in Leber, Niere und Lymphknoten anreichern (…).“[1] Öko-Test warnt vor mehr als 10 % in einer Creme. Andere anerkannte Expertengruppen wie das CIR (Cosmetic Ingredient Review) gehen davon aus, dass bei topischer Applikation Paraffine nicht in die Haut penetrieren und daher auch keine Gefährdung von diesen Stoffen ausgeht.[2] Kosmetische Hautcremes mit Paraffinen sind seit vielen Jahren am Markt.

Paraffin Herstellung

Paraffin wird aus den sogenannten Schmierölschnitten der Vakuumdestillation gewonnen. Bei deren Entparaffinierung entstehen als Nebenprodukt die sogenannten Paraffin-Gatschen, die noch 2 bis 30 % Ölanteile enthalten. Aus diesen Gatschen wird durch Entölung mit unterschiedlichen Ölabtrennungsverfahren (Schwitzentölung, Lösemittelentölung, Sulzer-Kristallisationsentölung) das Rohparaffin gewonnen. Das Rohparaffin wird anschließend weiter raffiniert (s. u.). Daneben wird es auch aus Braunkohle, aus bituminösen Schiefern und Torfkohlen hergestellt. In letzter Zeit werden auch die mit dem Fischer-Tropsch-Verfahren (Sasol, Shell) hergestellten synthetischen Paraffine immer wichtiger. Diese bestehen im Unterschied zu den mineralölstämmigen Produkten überwiegend aus unverzweigten n-Alkanen.

Bei der Gewinnung von Paraffinen fallen außerdem als Nebenprodukt Paraffinöle an, die weiter zu Weißölen raffiniert werden können, welche als hochwertige Schmiermittel dienen. Weiterhin kommen raffinierte Weißöle im Pharmabereich, sowie bei der Herstellung von Vaseline zum Einsatz.

(Quelle: Wikipedia)

Darum kaufen wir Biobaumwolle

“Kaufen Sie ein Kleidungsstück aus Biobaumwolle”, fordert die britische Modeschöpferin Katharine Hamnett. Auch wenn Sie wie wir nicht wußten, wer Katharine Hamnett ist – die Dame hat recht. Warum?

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